Was für ein Spektakel die letzten Tage. Es geht rauf und runter und am Ende trifft es meine Aktien wieder am härtesten. Allen voran die Aktien der Manz AG. Als Aktionär muss man im Moment sehr leidensfähig sein. Durch eine Analysten Herabstufung (Close Brothers Seydler Research) ging der Aktienkurs allein gestern um ca. 11% oder 1,50 Euro in die Knie. Unfassbar. Denn es gab KEINE relavante Unternehmensmeldung. Einzig der Analystenkommentar der sich auf die Quartalszahlen beruft. Diese sind aber schon einige Tage alt und jeder wußte mittlerweile wie es um die Manz AG steht. Scheinbar brauchen einige Anleger immer erst die Aufforderung von Dritten um zu handeln. An der Situation des Unternehmens hat sich seit dem Bericht der Quartalszahlen nichts geändert. Daher finde ich den gestrigen Abverkauf deutlich überzogen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein paar Tage ins Land gehen müssen, damit alle die Herabstufung von Close Brothers Seydler Research wirklich begreifen. Spätestens am kommenden Montag rechne ich wieder mir Kursen um die 20,- Euro, der unteren Preisspanne die bis 22,- Euro gehen kann. Nach reiflicher Überlegung habe ich meine Aktienposition trotz alledem im Depot belassen. Für das Musterdepot 1 sind die Auswirkungen zudem nicht so relevant wie für das Musterdepot 2. Hier ärgere ich mich natürlich schon, dass ich zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt eingestiegen bin und nun unter dieser sinnfreien Kommentarmeldung leiden muss. Kurz vor Handelsschluss gestern Abend habe ich mir weitere Aktien ins Depot geholt. Nun liegt mein Durchschnittskurs genau am unteren Ende der Range. Mein zu hastigen Einstieg habe ich somit nochmals korrigieren können. Den Abverkauf von gestern muss ich leider wie viele andere aussitzen. Sobald sich die Kurse wieder etwas stabilisiert haben, werde ich die Position wieder auf Normalgröße bringen.
MANZ AG | ISIN: DE000A0JQ5U3 | 56 Stück | 18,18 Euro | Nachkauf der bestehenden Position
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