Das Musterdepot 2 ist nun investierbar und hat die ISIN-Nummer DE000LS9BGN3 von Wikifolio und Lang&Schwarz erhalten. Es kann nun in Form eines Zertifikates an der Börse gehandelt werden. Ihr spart euch dadurch sämtliche Transaktionskosten der einzelnen Trades und partizipiert 1:1 von der Wertentwicklung des Musterdepots. Der aktuelle Kurs des Zertifikats liegt bei 200,40 Euro und das investierte Kapital (AUM) beträgt 61.024,79 Euro. Weiterhin könnt ihr auch das Musterdepot 1 an der Börse handeln.

Der Start des Musterdepot 2 erfolgte im Oktober 2012. Lest euch bitte bei Bedarf die grundlegenden Informationen auf der Musterdepotseite durch. Die folgende Musterdepot-Auswertung erfolgte gestern Abend. Die Real-Time Aktienkurse findet ihr direkt auf der Musterdepotseite bei Wikifolio.
Musterdepot-Entwicklung:
Beginn 22.Oktober 2012: 100.000,00 Euro
Depotwert aktuell: 202.670,88 Euro
Veränderung: 102,7%
Kommentar:
Kurz vor dem Ablauf des ersten Musterdepot Jahres konnte die 100%-Marke geknackt werden. Das ist ein wunderschönes Gefühl für mich, denn es bestätigt die Art und Weise wie ich mein Geld anlege. Dazu wurde das Ergebnis, dank Wikifolio, unter vollständiger Transparenz und realen Bedingungen erzielt. Auch wenn 100% Wertsteigerung nach Abzug aller Wikifolio Gebühren ein super Ergebnis ist, verliere ich trotzdem nicht mein eingentliches Ziel aus den Augen. Mit meinem Tradingsdepot möchte ich jährlich einen Wertzuwachs von 20% erreichen. Zum Musterdepot selbst gibt es aktuell eine Problematik die sich ergeben hat. Das Gleichgewicht ist schon seit längerem nicht mehr gegeben. Ziel war es das Kapital gleichgewichtet auf maximal zwei Wertpapiere zu verteilen. Da sich Manz aber so gut entwickelt hat und ein Verkauf bisher nicht in Frage kam, sieht das Musterdepot nun leider etwas „schief“ aus. Wie ich mit den einzelnen Positionen weiter verfahre erfahrt ihr jetzt in den jeweiligen Absätzen.

Bei Manz hat sich in den letzten 14 Tagen eigentlich nicht viel getan und trotzdem ist der Aktienkurs von 49,74 Euro auf mittlerweile 56,48 Euro (in der Spitze sogar noch höher) angestiegen. Vor wenigen Tagen erst hat Manz einen strategisch wichtigen Auftrag über rund 5 Mio. EUR im Geschäftsbereich Battery gewonnen. Vom Volumen her ist dies sicherlich kein Meilenstein, aber dafür sind die Zukunftsperspektiven um so größer. CEO Dieter Manz zeigt sich entsprechend optimistisch: „Im Bereich Battery sehe ich für unser Unternehmen ausgezeichnetes Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre. Dabei kommen unsere Wettbewerbsvorteile als Hightech-Maschinenbauer mit breitem technologischem Know-how klar zur Geltung. Bei anhaltend positiver Marktentwicklung könnte der Geschäftsbereich Battery in drei bis fünf Jahren ähnliche Umsatzregionen wie unser derzeit boomender Geschäftsbereich Display erreichen.“ Mit diesen Aussichten stellt sich mir die Frage, ob ich Manz überhaupt noch mal verkaufen muss. Aber es wird auch wieder Schwächephasen geben und hier ist es wichtig oben zu verkaufen um sich unten wieder günstig einzukaufen. Verhaltenen Optimusmus verbreitet seit 1. Oktober das Research Unternehmen Montega. Mit Blick auf die kommenden 12 Monate sieht man hier nur noch Kurse um die 55 Euro. Mit dem aktuellen Aktienkurs wäre Manz demnach sogar überbewertet. Auch wenn Montega dies ausführlich begründet, ist das Ergebnis für mich nicht ganz nachvollziehbar. Denn bereits im kommenden Jahr soll eine Marge von mindestens 10% erreicht werden und aktuell befindet sich Manz mit mehreren Interessenten in fortgeschrittenen Gesprächen über die Lieferung von CIGS-Technologieanlagen. Hier wurden bereits in anderen Medien mögliche Auftragsgrößen von bis zu 150 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Ähnlich sieht es das Bankhaus Lampe. Als Kursziel wird hier 60 Euro vorgegeben unter der Berücksichtigung, dass der Solarbereich mit -15 Mio. Euro bewertet wurde. Ein Großauftrag über 150 Mio. Euro in diesem Bereich der eine 10% Marge mitbringt, dürfte hier eine schwarze Null bringen. Jeder weitere Auftrag würde die Sparte ins Plus bringen. Kursziele sind meiner Meinung nach dann zwischen 63 und 65 Euro zu sehen. Klar, stand heute verdient Manz noch keine 10% und hat diese Großaufträge auch noch nicht, aber genau dies bringt ja erst die Kursphantasie. Und an der Börse wird nicht das Heute sondern das Morgen gehandelt. Ich bleibe mit meinem Investment in Manz ruhig und warte den Oktober und November ab. Für diesen Zeitraum hat Dieter Manz zuletzt den Abschluss weiterer Großaufträge in Aussicht gestellt. Im November kommen dann noch die Q3-Zahlen und auch hier könnte Manz mit einer höheren Marge punkten. Das Manz ein starkes Q3 hinlegen wird ist in den Kursen schon eingepreist, denn dies war bereits mehrfach zu lesen. Einzig eine Gewinnverbesserung, die Aussicht auf neue Aufträge sowie endlich wieder Aufträge im brach liegenden Solarbereich würde die Manz-Aktie stark nach oben drücken. Im Chart liegt eine markante Hürde bei 58,35 Euro die demnächst nachhaltig überwunden werden müsste. Dann dürfte Manz in den Zielbereich bis zu 65 Euro vorstoßen, wo ich persönliche an einen Verkauf meiner Anteilsscheine nachdenke. Eine entsprechende Limitorder liegt bei Wikifolio bereits im Markt. Ich rechne dann mit einer größeren Konsolidierung. Als nächstes dürfte die Manz Aktie das Mehrjahreshoch bei 70 Euro aus dem Januar 2010 in Angriff nehmen. Sollte diese Hürde nachhaltig genommen werden, steh der Aktie vorerst nichts mehr im Weg.
Manz AG
WKN: A0JQ5U
ISIN: DE000A0JQ5U3
Bei EADS scheint der Knoten endlich geplatz zu sein. Seit der letzten Auswertung ist der Aktienkurs um 4 Euro bzw. 10% gestiegen. Kurstreibend waren vor allem die zahlreichen Flugzeugbestellungen die das Unternehmen einsammeln konnte. Im Juli diesen Jahres wurden die Flugzeugbestellungen bereits von 800 auf 1.000 Stück für dieses Jahr angehoben. Dieses Ziel wurde nun vom Vorstand erneut angehoben und mit einem „weit über 1.000 Stück“ deklariert. Viele der neuen Aufträge wurden auf der Luftfahrtschau in China generiert. Die WGZ Bank hat zudem vor kurzem ihr Kursziel auf 57 Euro angehoben. Interessant wird bei EADS der Dezember, denn Analysten rechnen auf dem geplanten Investorentag mit neuen Informationen zum A350 und zu den erzielten Margen. Damit könnte der Aktienkurs neues Futter bekommen. Ich persönliche rechne damit, dass der Aktienkurs in der nächsten Zeit bis auf 52 Euro klettert und von dort aus bis zur Marke von 48 Euro konsolidiert. Ein neuer Kursanstieg dürfte dann die 60 Euro Marke anvisieren. Um dieses Szenario zu traden, setze ich eine Limitorder bei 52 Euro und danach bei 48 Euro. Für das Musterdepot 1 gelten die Limitorders nicht. Hier bleibe ich als langfristiger Investor investiert.
Airbus
WKN: 938914
ISIN: NL0000235190
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