IG logo bigFür Anleger, die von kurzfristigen Marktbewegungen profitieren oder ihre langfristigen Investments gegen solche absichern wollen, bietet der Handel mit CFDs (auch „Differenzkontrakte“, von engl. contract for difference) eine kostengünstige und flexible Alternative zu herkömmlichen Anlageklassen. CFDs gehören zu den sogenannten „OTC-Derivaten“, was bedeutet, dass sie „over the counter“, nicht an einer Börse, sondern auf der Plattform eines CFD Brokers gehandelt werden. Die Mehrheit der globalen Finanzmärkte lässt sich inzwischen mit CFDs handeln; der größten Beliebtheit erfreuen sich jedoch Indizes, Aktien, Forex und Rohstoffe.

Wer CFDs handelt, besitzt den zugrunde liegenden Markt nicht physisch, sondern partizipiert lediglich an der Differenz des Marktpreises zwischen Eröffnung und Schließung einer Position. Die hohen Gewinne auch bei kleinen Kursbewegungen werden durch die Hebelwirkung ermöglicht, die eines der Hauptmerkmale von CFDs darstellt. Um eine CFD Position zu eröffnen, hinterlegt der Trader lediglich einen Bruchteil des Gesamtwertes als Sicherheitsleistung, auch Margin genannt.

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Die genaue Höhe der Margin hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel der Marktliquidität und Volatilität zum Zeitpunkt der Positionseröffnung. Bei manchen Produkten verlangt der CFD Anbieter eine festgesetzte Margin, während andere prozentual berechnet werden. Üblich ist jedoch ein Wert von etwa 5%, was bedeutet, dass ein CFD Trader mit einem Einsatz von 100€ genausoviele Anteile handelt wie bei einem Direktinvestment von 2000€. Dies entspricht einem fünffachen Hebel, oder einem Verhältnis von 5:1.

Ein Handelsbeispiel: Long auf Deutsche Bank AG
Kurs: 34,49/34,50
Handelsgröße: 1000 Aktien
Erforderliche Margin: 1725,00€ (Anzahl der Aktien x Briefkurs 34,50€ x 5% Margin

Der Markt steigt stetig weiter bis auf 35,01€, und die Position wird zum Geldkurs von 35,00€ geschlossen. Der Bruttogewinn errechnet sich folgendermaßen:
35,00€ – 34,50€ = 0,50€
0,50€ x 1000 Aktien = 500,00€

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Davon werden nun noch Brokerkommission und eventuelle Finanzierungskosten (die bei Über-Nacht-Positionen ins Spiel kommen) abgezogen. Wäre der Deutsche Bank Aktienkurs jedoch anstatt zu steigen auf 34,00€ gefallen, hätte der Verlust jedoch ebenfalls 500,00€ gelegen. Um das Verlustrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten CFDs daher immer mit Limits und Stop-Loss gehandelt werden. Mit einer soliden Risikomanagement-Strategie jedoch bieten CFDs eine flexible und kosteneffiziente Alternative zu traditionellen Investments, die potenziell sehr hohe Kapitalrenditen bietet.

Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann unter Umständen zum Totalverlust Ihrer Einlagen führen. Stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.