Artikel 2 von 6 der Artikelserie: Wie sieht meine private Vermögenstabelle aus?

Im ersten Artikel dieser Artikelserie habe ich euch bereits meine persönliche Vermögenstabelle gezeigt, so wie Sie derzeit aussieht. Da ich immer wieder Emails von einigen Bloglesern bezüglich meiner eigenen Vermögensverteilung erhalte, möchte ich nun auf die einzelnen Punkte meiner Tabelle näher eingehen.

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Der erste Punkt ist in meiner Tabelle ist mit der Wichtigste. Das Bargelddepot. Bei mir besteht es aus einem, regelmäßig wechselnden Tagesgeldkonto und Bausparverträgen. Sämtliches überschüssiges Geld, welches mein monatliches Budget hergibt, überweise ich auf mein Tagesgeldkonto. Die Bausparverträge habe ich nur um damit die vermögenswirksamen Leistungen meines Arbeitgebers einzusammeln. Da die Verträge bereits zuteilungsreif und somit täglich ohne Verlust auszahlbar sind, zähle ich sie zum Punkt Bargeld dazu. Nicht zuteilungsreife Verträge solltet ihr in einer anderen Rubrik unterordnen. Zum Beispiel bei Anleihen, da die Finanzprodukte in dieser Rubrik auch an gewisse Laufzeiten gekoppelt sind und eine vergleichbare Sicherheit bieten – wenn man das bei Anleihen momentan überhaupt sagen darf. Als Sollwert habe ich meinem Bargelddepot derzeit einen Wert von 5% zugeordnet. Das liegt einfach daran, dass sich im Moment sehr viele interessante Möglichkeiten für Investments bieten. Gerade aufgrund der aktuellen Marktsituation und der Unsicherheit an den Finanzmärkten mit Blick auf Inflation und Deflation, möchte ich mein Geld lieber ertragreich und sicherer anlegen und nicht auf einem Tagesgeldkonto versauern lassen. Sollte sich mal eine Phase ergeben, in der es schwierig wird zu investieren, dann werde ich den Wert der Bargeld-Rubrik anheben und die nötigen Ressourcen aus den anderen Anlagegruppen abziehen. Im Prinzip genauso, wie ich es im Februar beim RmP-Musterdepot mit der Anleihe-Rubrik gemacht habe.

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Die zweite Rubrik ist momentan in aller Munde. An Rohstoffen, allen voran Edelmetallen, kommt niemand mehr vorbei. Rohstoffe sind schon immer ein wichtiger Bestandteil der Vermögensanlage gewesen. Sie schützen vor Inflation und bieten ausreichenden Schutz bei Unsicherheiten an den Finanzmärkten. Insgesamt investiere ich derzeit 20% in den Bereich Rohstoffe. Davon 7% bzw. 3% in physisches Gold und Silber. Warum der Unterschied? Lest dazu bitte meinen Artikel Gold und Silber gehören in jedes Depot. Den Großteil (10%) meiner Rohstoff-Position investiere ich allerdings in unterschiedliche Fonds mit folgenden Anlageschwerpunkten:
– Agrar-Rohstoffe ohne Edelmetalle
– Fonds mit physischer Edelmetall-Hinterlegung (nicht nur Gold und Silber)
– Goldminenfonds
– Fonds die in die Themen Wasser, Solar, Wind und andere regenerative Energien investieren

Neben den Investitionsmöglichkeiten in Fonds oder ETFs (Indexfonds) halte ich noch einen kleinen Aktienteil an einem Minenunternehmens aus Nordamerika. Das Unternehmen arbeitet an über 80 Projekten und generiert seinen Cashflow in erster Linie durch Veroptionierung seiner Gebiete. Im Prinzip ist allein schon dieses Unternehmen wie ein kleiner Goldminenfonds aufgestellt. Es wird der Tag kommen, an dem das Potential dieses Unternehmens auch an der Börse honoriert wird. Ich rechne daher mit einer deutlichen Vervielfachung des Aktienkurses. Der Wert dieser Einzelposition ist allerdings, im Vergleich zu meinem gesamten Anlagevermögen, sehr gering und somit nicht mit großem Risiko behaftet.

Sollte sich der derzeitige Rohstoffzyklus dem Ende neigen, werde ich meine Positionen in der Unterrubrik Fonds und Aktien nach und nach verkaufen. Am schnellsten und einfachsten geht dies, in dem ich meine börsennotierten Wertpapiere mit Stopkursen absichere. Das physische Gold und Silber würde ich nur wenn nötig, in kleinen Stücken bei Ebay veräußern. Warum bei Ebay? Lest selbst. Bis nächste Woche.