Reich sein, was bedeutet das genau? Meine Definition.Hallo liebe Dividenden-Investoren,

zum 8-jährigen Blog-Jubiläum habe ich meinem ersten Artikel hier im Blog ein Update verpasst. Zum einen musste der Artikel mal technisch und auch optisch ans Jahr 2017 angepasst werden und zum anderen hat sich auch mein Mindset zum Thema finanzielle Freiheit und Reich sein in den letzten Jahren weiterentwickelt. Mittlerweile bin ich auch zu einer einfacheren Ansprache meiner Leser übergegangen und konnte somit das klumpige IHNEN … ausbügeln. Viel Spaß beim Lesen.

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Bevor ich mit dem Blog-Betrieb starte, möchte ich euch gern sagen was zum Thema des Blogs denke. Der Name der Seite nennt sich zwar plakativ Reich-mit-Plan.de, aber was bedeutet reich sein eigentlich genau? Wie würdest du den Zustand von reich sein definieren?

An was denkst du, wenn du an Reichtum denkst? Mein Haus, mein Auto, meine Pferdefarm? Oder denkst du an eine bestimmte Zahl? 100.000,- Euro? 500.000,- Euro? Oder sogar 1.000.000,- Euro und mehr?

Reichtum ist sehr individuell und kann einen materiellen oder auch immateriellen Wert haben. In meinem nicht-esoterischen Blog soll es daher mehr um den materiellen Wert gehen.

Für jeden einzelnen von uns hat Reichtum eine andere Bedeutung. Das Verständnis von Reichtum ist bei jedem sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ein Millionär ist noch lange kein Multi-Millionär und im Vergleich zu einem Milliardär sind beide auch nur die Erbse unter der Matratze.

Um Reichtum verstehen zu können, sollte man ihn aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Stell dir einen Menschen aus einem Dritte Welt Land vor. Mit einem Betrag von 5.000,- Euro wäre dieser Mensch schon unermesslich reich. Was würdest du mit 5.000,- Euro machen? Du würdest laut lachen, wenn man dich reich nennen würde.

Hier in unserer westlichen Welt entspricht das eher dem sprichwörtlichen Tropfen der auf den heißen Stein fällt. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Für unsere oben genannten Multi-Reichen ist der Betrag so klein, dass er nicht mal auffallen würde, wenn er nicht mehr da wäre.

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Wirklich Reiche streichen nicht nur die Zahlen hinterm Komma, sie streichen gleich die ersten 3 Zahlen vor dem Komma! Ich habe solche Menschen kennengelernt und sie meinen es nicht mal arrogant oder überheblich. Für sie ist damit ihr Alltag einfacher zu gestalten. Sie rufen im Autohaus ihres Vertrauens an und fragen ob sie das Modell X haben können. Ihr Spezl im Autohaus sagt dann nur: Klar, für 120 kannst du ihn dir übermorgen abholen. Fertig und aus.

Beträge unter 1.000 Euro sind daher so zu betrachten, als wären es Cents. Da sagt niemand 350 Euro. auch interessiert es viele Reiche nicht wirklich, ob für ihre 20 Freunde an dem Abend im Restaurant 900 oder 1.500 Euro gezahlt haben. Das sind Beträge die simpel auf 2k aufgerundet werden. Im Vergleich haben solche Leute dann das Gefühl, dass sie 2 Euro oder vielleicht auch mal 20 Euro ausgegeben haben.

Derartiger Reichtum ist nicht meine Welt. Trotzdem sehen andere Menschen in mir oft eine reiche Person. Aber warum? Woran machen sie das fest? Wie können wir für uns Reichtum definieren? Wie viel Vermögen müssen wir haben um reich zu sein?

Für mich ist jemand reich, wenn er monatlich höhere Erträge generiert als er zum angenehmen Leben braucht. Am besten wäre die Situation noch, wenn er mindestens doppelt so viel einkommen wie Ausgaben erzielt und er dabei keiner zwanghaften aktiven Arbeit nachgehen zu muss.

Das klingt jetzt vielleicht etwas holperig, umfasst aber meiner Meinung nach viele einzelne Punkte und Stellschrauben, die erfüllt sein sollten, damit hier ein gewisser Zustand der finanziellen Freiheit erreicht wird.

Erträge können Einnahmen aus Zinsen, Vermietung, Dividenden und vielen weiteren Einkommensquellen sein. Auch durch unternehmerische Tätigkeiten die einen niedrigen Grad an aktiver Arbeit mit sich bringen sind sehr gut geeignet. Mit diesen Themen werde ich mich in Zukunft hier im Blog auch näher befassen.

Was verstehe ich unter einer zwanghaften aktiven Arbeit? In erster Linie ist hier das Arbeiten als Angestellter und für eine dritte Partei gemeint. Ohne dieses Einkommen wäre man mittellos. Wie viel Einkommen wir im Monat benötigen, hängt ganz von uns selbst und der jeweiligen Lebenssituation ab. Für den einen müssen monatlich 5.000,- Euro zur Verfügung stehen und anderen reichen schon gute 2.000,- Euro.

Wer finanziell frei werden möchte, sollte frühzeitig dafür sorgen, dass die Messlatte niedrig hängt. Je höher die Messlatte und die eigenen Ansprüche, desto härter und anstrengender wird es die finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Ich habe mein Ziel bereits mit 37 Jahren erreicht!

Abschließend möchte ich kurz festhalten:
Wir erreichen unser Ziel der finanziellen Freiheit, unabhängig von der Höhe des monatlichen Betrages, wenn wir ein Einkommen generieren können, welches zu großen Teilen aus verschiedenen und wenn möglich passiven Einkommensquellen entstammt. Der Grad der aktiven Arbeit sowie das Level der monatlichen Fixkosten sollte so gering wie nur möglich sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch viele Anregungen hier im Blog. Wenn ihr auf den Laufenden bleiben wollt, tragt euch doch in meinen kostenlosen Newsletter ein.

Unterschrift Alex