Dieser Artikel ist ein Teil der Artikelserie: Mein passives Einkommen

Mein passives Einkommen im Jahr 2014 © Tatjana Balzer - Fotolia.comWie bereits angekündigt gab es im Jahr 2014 einige positive Entwicklungen. In der Gesamtverteilung haben meine Webseiten einen immer geringeren Anteil am gesamten passiven Einkommen. Dies ist allerdings nicht tragisch, denn dies geschah zu Gunsten meiner weiterhin stark ansteigenden Dividendenerträge. Diese wiederum werden gefüttert durch meine Tradinggewinne und den Einnahmen der anderen passiven Einkommen.

Mein passives Einkommen im Jahr 2014:

Webseiten 78,3% (-8,8%) | Dividenden 18,0% (+10,2%) | Bücher 1,8% (-0,5%) | Fotos 1,7% (-0,7%) | Software 0,3% (-0,3%)

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Diese Werte zeigen wie viel mehr oder weniger ich in Euro umgesetzt habe:
Webseiten +5% | Dividenden +170% | Bücher -7% | Fotos -16% | Software -36%

In Euro konnte ich mit meinen Webseiten erneut mehr umsetzen als noch im Jahr 2013. Dabei habe ich eine weitere Webseite ins Leben gerufen. In Zukunft rechne ich aber mit sinkenden Erträgen.

Ein Grund dafür ist, dass ich im letzten Jahr mein hauptberufliches Angestelltenverhältnis beendet habe und daher einige organisatorische Veränderungen im Unternehmensaufbau vornehmen musste. Diese wirken aus steuerlichen und abrechnungstechnischen Gründen allerdings bis Ende 2015 nach und schränken mich während dieser Zeit im Umsatzwachstum ein.

Dazu werde ich mich vorrangig nur noch um Projekte kümmern, die unterm Strich am meisten Geld abwerfen und am wenigsten Aufwand verursachen. Zudem dauert es nicht mehr lange und die Einnahmen aus dem Webgeschäft stehen nur noch in einem geringen Verhältnis zu den Einnahmen aus den Börsentätigkeiten wie Trading und Dividenden.

Aber der für mich wichtigere Grund ist, eine Selbständigkeit wird von viel Bürokratie begleitet. Bestes Beispiel ist die neu eingeführte Regelung der EU-Umsatzsteuer für Geschäfte mit Endkunden. So einen bürokratischen Blödsinn habe ich selten gelesen.

Als Kleinunternehmer hat man da nur die Wahl zwischen keinem Online-Geschäft oder nur Geschäfte mit Deutschen abzuwickeln. Dabei sollte die EU doch alles vereinfachen und grenzüberschreitend alles besser machen. Ohne Worte.

Die Einkünfte an der Börse erzielt man im Vergleich dazu völlig aufwandslos. Also schaffe ich alles lästige und unrentable ab und konzentriere mich auf die lukrativen Einnahmen die sich im Verhältnis zum Aufwand noch lohnen – meine Devise für die Zukunft.

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Daher werde ich auch die ein oder andere Webseite ruhen lassen oder auch verkaufen. Wer Interesse an einzelnen Webprojekten hat, kann sich gern im Forum für passives Einkommen bei mir melden.

Neu hinzugekommen im Jahr 2014 sind Erträge aufgrund meiner Musterdepots bei Wikifolio. Die Erträge werden allerdings nicht kontinuierlich erzielt und sind auch schlecht einem jeweiligen Jahr zuzurechnen. Auch der Wechsel von den alten Musterdepots zu den neuen, führt anfangs zu Einnahmeverlusten. Zudem kann man sich bei Wikifolio nur aufgelaufenes Guthaben auszahlen lassen und keine Teilbeträge, was deutlich sinnvoller wäre.

Des Weiteren gibt es keine statistische Übersicht, aus der hervorgeht wann wie viel Erfolgsprämie generiert wurde. Das soll aber nur ein statistisches Problem sein. Aus diesem Grund werde ich bis auf weiteres die Erträge aus Wikifolio hier nicht mit einbeziehen. Ja es ist passives Einkommen, aber ich kann nicht im gleichen Maße wie bei den anderen Quellen darüber verfügen.

In der Einkommensverteilung haben meine Dividendenerträge eine deutlich stärkere Gewichtung eingenommen im Vergleich zum Vorjahr. Diese starken Steigerungsraten im Dividendenbereich zeigen worauf ich meinen Fokus lege – die Börse. Sämtliche Erträge aus meinen Einkommensquellen pumpe ich förmlich an die Börse. Denn nur mit Trading, Dividenden und Wikifolio kann ich das Ziel meiner finanziellen Zukunft am schnellsten erreichen und sichern. Zudem sind dies die Einnahmequellen, die im Verhältnis zu den anderen am wenigsten Aufwand haben.

Vier neue Fotoagenturen sind im Jahr 2014 hinzugekommen. Insgesamt beliefere ich nun 10 Bildagenturen. Zwei davon allerdings erst recht kurzfristig. Da ich im letzten Jahr auf zwei größeren Reisen war und konnte deutlich mehr und vor allem höherwertiges Bildmaterial produzieren. Aufgrund der Menge an Fotos dauert es aber immer eine ganze Weile bis alle Agenturen beliefert wurden und dauerhaft höhere Verkaufszahlen generiert werden können.

Oberste Priorität hat diese Rubrik für mich allerdings nicht mehr. Denn mein Controlling zeigt mir, dass der Aufwand von allen passiven Einkommensquellen mit am höchsten ist und dass man mit einer Verdopplung oder Verdreifachung seines Bildportfolios noch lange keine Umsatzverdopplung oder -verdreifachung erzielt.

Im letzten Jahr wurden nun endlich zwei meiner seit längerem fertig gestellten Bücher vom Grin Verlag veröffentlicht. Daher tragen nun drei Bücher zu den Erträgen in dieser Rubrik bei. Da die Veröffentlichungen allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte stattfanden, kann ich erst im Jahr 2015 vollständige Jahresumsätze verbuchen. Aber bereits jetzt nach wenigen Monaten zeichnet sich ab, dass die Erträge aus den Buchverkäufen stärker steigen als von mir prognostiziert wurden. In Summe sind das aber trotzdem nur Erträge die für die Bestreitung des alltäglichen Lebens nicht ausreichen würden.

Ich bin halt davon ausgegangen, dass ein Buch X Euro abwirft und drei Bücher 3 mal X Euro abwerfen würden. Aber nun zeigt sich, welches Buch in einer Nische sitzt und welches Thema eher von den Massen gekauft wird. Ich freue mich jetzt schon auf die Auswertung in 12 Monaten.

Der Abwärtstrend bei der Rubrik Software hat sich auch im letzten Jahr weiter fortgesetzt. Wie bereits erwähnt, sind Excel-Tools heute nicht mehr gefragt. Auch wenn noch geringe Erträge eintreffen, werde ich in Zukunft wohl auf die Dokumentation verzichten.

Wie lief dein letztes Jahr in Bezug auf dein passives Einkommen?